„Von der Idee zum fertigen Produkt“

Am 16. April durften die Jungen der Klasse 9a für einen Tag ein eigenes Unternehmen gründen. Am Schülerlabor des Süddeutschen Kunststoffzentrums angekommen, erhielten die Schüler zunächst einen groben Überblick über die verschiedenen Kunststoffarten und die Verfahrenstechniken. Nach dieser kurzen Einführung war es dann endlich soweit: Der erste Kundenauftrag konnte bearbeitet werden. Dazu teilte sich die Klasse in fünf Teams auf, die mit verschiedenen Aufgabenbereichen betraut waren.

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Die Chef-Etage (Team Kommunikation) dokumentierte mit Videokamera und Fotoapparat die Vorgänge in der Firma. Zudem organisierte diese die Zusammenarbeit der Abteilungen. So musste zu Beginn eine Meinungsumfrage unter den Mitschülern zur Produktfarbe und zu den Preisvorstellungen vom Team Design durchgeführt werden. Auf der anderen Seite beschäftigte sich das Finanzteam mit der Kostenkalkulation. Währenddessen führte das Team Forschung im Rahmen des Qualitätsmanagement Experimente am Material durch und die Techniker ließen die Maschine schon einmal anfahren. Jede Gruppe schien ihre Aufgaben erfolgreich zu bewältigen.

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Doch dann kam die Mittagsbesprechung und das Projekt drohte zu scheitern. Der Grund: Die Marktforschung hatte ergeben, dass das Produkt, ein orangener Löffel, maximal 69 Cent kosten sollte. Die Finanzgruppe hatte gegen diesen Preis große Einwände, da nach ihrer Kalkulation der Preis mindestens 100 Euro betragen sollte.

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Diese Diskrepanz zu vermindern und die Produktion der Löffel durchzuführen, waren die Hauptaufgaben nach dem Mittagessen. Tatsächlich konnte jeder am Ende des Tages stolz die selbstproduzierten orangenen Löffel mit nach Hause nehmen. Auch das Finanzteam hatte es durch die Simulation verschiedener Arbeitsbedingungen geschafft, sich dem Preiswunsch der Allgemeinheit anzupassen.

Insgesamt waren die Jungen vom Tag am Süddeutschen Kunststoffzentrum begeistert. Vor allem die selbstständige Arbeit in den einzelnen Bereichen sowie die praktische Durchführung der Arbeitsschritte wurden in der abschließenden Feedbackrunde häufig genannt.

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Und wer weiß, vielleicht gründen die 29 Schüler demnächst tatsächlich ein eigenes Unternehmen!

 

Fr. Kowalski

Ein Gedanke zu “„Von der Idee zum fertigen Produkt“

  1. War ganz cool, mal einen Tag “richtig” zu arbeiten.
    So dass man später auch etwas in der Hand hat.

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