Erfolg beim Landeswettbewerb „Erinnerungszeichen“

Der Landesgeschichtswettbewerb „Erinnerungszeichen“ wird vom Bayerischen Staatsministerium für Unterricht und Kultus in Zusammenarbeit mit dem Haus der Bayerischen Geschichte veranstaltet. Das diesjährige Wettbewerbsthema hieß „100 Jahre Freistaat Bayern: Mitbestimmen – Mitentscheiden – Mitgestalten“. Fünf Schülerinnen und Schüler der Klasse 10c nahmen unter der Leitung von Herrn Reuter daran teil und haben – wie die Schule jetzt informiert wurde – einen der Hauptpreise gewonnen.

Über Monate hinweg hatten sich Jana Deppisch, Jakob Hörmann, Luca Littmann, Hannah Renken und Jonas Warmuth mit der Biografie des ersten bayerischen Ministerpräsidenten Kurt Eisner beschäftigt. Dazu lasen sie sich intensiv in die Quellenbände und die Fachliteratur ein. Um die Ergebnisse ihrer Forschungsarbeit zu präsentieren, wählten sie eine ungewöhnliche Methode. Sie suchten fünf Gegenstände, die das Leben des Politikers prägten, und präsentierten diese in einem Koffer. Mithilfe der Texte, die die Schülerinnen und Schüler zu diesen Gegenständen erzählten, entstand wie bei einem Puzzle ein Gesamtbild, das sehr viel über Kurt Eisner aussagte. Immer wieder ließen sie auch lokalgeschichtliche Informationen einfließen. Denn der Würzburger Felix Fechenbach war ein persönlicher Sekretär Kurt Eisners und prägte die Ereignisse um die Revolution von 1918 entscheidend mit. Ihre Ergebnisse stellte die geschichtsinteressierte Schülergruppe bei der Festveranstaltung „Wir feiern Bayern“ in Iphofen vor. Zusätzlich reichte sie ihre Ergebnisse beim Landeswettbewerb ein.

Die Auszeichnung findet am 8. Juli 2019 im bayerischen Landtag statt. Dies wird für die beteiligten Zehntklässler ein würdiger Abschluss ihrer Schullaufbahn werden.

Andreas Reuter